Von Bad Grönenbach nach Bad Wurzach
In der Ortsmitte biegen wir ab in Richtung Ziegelberg, Herbisried und Legau und kommen zur verkehrsberuhigten Zone, in der sich das Zentrum mit Rathaus sowie das Haus des Gastes befinden. Wir biegen rechts ab Richtung Legau, das 10 km entfernt liegt.
Am Ortsrand eröffnet sich noch einmal ein schöner Blick auf das Hohe Schloss von Bad Grönenbach.
Die Straße schlängelt sich durch ein sehr waldreiches Gebiet, das überwiegend mit Fichtenbeständen besetzt ist. Nach 44,1 km erreichen wir den Ortsteil Rothenstein. Nach 46,7 km überqueren wir den Fluss, die Iller.
Nach 48 km biegen wir rechts ab Richtung Legau. Nach 51,4 km erreichen wir den Ortseingang von Legau. In der Ortsmitte steht die mächtige Dorfkirche auf einem sehr schön gestalteten Marktplatz. Wir biegen rechts ab nach Lautrach. Nach wenigen Metern von Ortsmitte entfernt biegt seine Seitenstraße nach Maria Steinbach ab. Der 4 km entfernten Wallfahrtskirche sollte man unbedingt einen Besuch abstatten, eine herrlich ausgestaltete Barockkirche mit einem angegliederten Kloster, das noch heute von 2 Mönchen betreut wird.
Nach 56,5 km erreichen wir den Ortseingang von Lautrach, wo sich in der Mitte der Ortschaft die Abzweigung zum bekannten Bauernhofmuseum in Illerbeuren befindet. Nur wenige Meter von diesem Abzweig entfernt, kurz nach der Überquerung der Iller, liegt der Parkplatz zum Eingang zum Museum. Wenn man die Straße zum Bauernhofmuseum weiterfährt, erreicht man das Schloß Kronburg, das heute Zentrum für eine Vielzahl von Managerseminaren ist. Auch ein jährlicher, besonders schöner Weihnachtsmarkt wird auf Schloß Kronburg veranstaltet. Am rechten Wegesrand begleitet uns die Iller.
Nach 60,4 km biegen wir rechts in Richtung Tannheim ab, um nach 61,6 km direkt rechts nach Tannheim abzuzweigen. Am darauf folgenden Kreisverkehr verlassen wir an der dritten Ausfahrt den Kreisverkehr in Richtung Bad Wurzach, das 18 km entfernt liegt.
Nach 62,6 km erreichen wir die Ortschaft Aitrach, die wir durchqueren. In der Ortsmitte biegen wir links nach Bad Wurzach ab, überqueren die Eisenbahnstrecke Memmingen Richtung Lindau und fahren die schmale Straße weiter, die sich nach oben schlängelt. Mischwälder und Fichtenbestände säumen den Wegrand. Mitten im Ortsteil Treherz steht eine für diesen Ortsteil doch mächtige Kirche mit zwei Zwiebeltürmen. Ein hübscher Name eines Weilers, den wir durchfahren, heißt Frauenlob. Wo der wohl herkommt? Ein schöner Anblick eröffnet sich nach der Durchfahrt dieses Weilers auf die hügelige Landschaft.
Nach 74,7 km steht ein Wegweiser nach Rot an der Rot. Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Verena und Mariä Himmelfahrt mit ihrem prächtig geschnitzten Chorgestühl, das von Andreas Etschmann geschaffen wurde. Ein 12 km entfernter, sehr empfehlenswerter Abstecher, der sich auf jeden Fall lohnt.
Weiter fährt man durch den Wurzacher Stadtwald. Nach 2,5 km gelangen wir auf eine Anhöhe, wo wir auf der rechten Seite einen wunderschönen Blick über das europadiplomierte„Wurzacher Ried“ mit seinem größten zusammenhängenden Hochmoor Mitteleuropas haben. Direkt vor uns liegt Bad Wurzach zu Füßen. Bei Fön hat man von hier einen herrlichen Blick auf die Alpenkette. Ebenfalls kann man Gottesberg mit der Wallfahrtskapelle „zum heiligen Kreuz“ erkennen.
Nach 78,5 km erreichen wir Bad Wurzach. Gleich nach dem Wegweiser am Ortseingang biegen wir links in die Innenstadt nach Bad Wurzach ein. Schon nach wenigen 100 m liegt der historische Ortskern des ältesten Moorheilbades im Allgäu vor uns. Nach wenigen Metern erblicken wir rechts die klassizistische Stadtkirche St. Verena mit dem beachtenswerten großen Deckengemälde. Direkt am Fuße der Stadtkirche liegt das Kloster Maria Rosengarten mit der schönsten Hauskapelle (Rokoko) der Welt.
Nach ca. 300 m erblicken Sie in der Stadtmitte das herrschaftliche Wurzacher Schloss mit einem der schönsten Barocktreppenhäuser Süddeutschlands. Beim Verlassen der verkehrsberuhigten Innenstadt zieren zwei Torpfeiler mit Statuen von Maria und Josef das Stadtbild.