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Autowanderung auf der Schwäbischen Bäderstrasse
von Füssen bis Bad Wörishofen
Die malerische Stadt Füssen mit ihrer lebendigen Altstadt, in der bis heute eine 700 jährige Stadttradition erlebbar ist und die in traumhafter Landschaft eingebetteten Ortsteile Bad Faulenbach, Hopfen am See und Weißensee sowie die weltbekannten Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau zählen zu den unbestrittenen Highlights eines jeden Allgäu-Besuchs. Füssen gilt als die Wiege des europäischen Lauten- und Geigenbaues. Hunderte von Meistern aus der Füssener Region wanderten in die europäischen Kulturzentren aus und gründeten dort ihre Werkstätten. Diese Bedeutung Füssens für die abendländische Musikgeschichte wird im Rundgang durch das Museum der Stadt Füssen lebendig. Wir starten unsere Autowanderung im Zentrum von Füssen an der Tourist-Information und fahren auf der B 16 Richtung Kaufbeuren.
Auf der Augsburger Straße fahren wir stadtauswärts. Bevor wir die Fahrt antreten, sollten wir einen Stadtrundgang durch die historische Altstadt durch Füssen machen, am besten mit einem City Guide. Am Kreisverkehr nach 1,2 km fahren wir weiter auf der B 16 Richtung Kaufbeuren. Nach dem Kreisverkehr bietet sich uns ein Blick auf den Forggensee, dem zentralen Naherholungsgebiet im Ostallgäu. Nach 1,7 km sehen wir auf der rechten Seite des Festspielhauses Füssen, das eigens für das Musical „König Ludwig“ erbaut wurde. Es handelte sich um das einzige Musical, das am Original Schauplatz gespielt hat. Der Blick vom Festspielhaus zu den Schlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein über den Forggensee hinüber ist einmalig. Der Forggensee ist ein vom Lech durchflossener, künstlich angelegter Stausee. Der See ist mit 15,2 km² Fläche der fünftgrößte See Bayerns und hat eine Länge von 8,7 km. Mehrere Campingplätze säumen den Forggensee. Nach 12,3 km besteht die Möglichkeit, nach Steingaden und zur Wieskirche, dem Juwel des Rokoko, abzuzweigen. Die Wieskirche, die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, ist eine der berühmtesten Rokoko Kirchen der Welt. Seit 1983 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Mitte des Gotteshauses ist die Figur des Gegeißelten Heilands. Am 14. Juni 1738 sah die Bäuerin Maria Lory in den Augen einer Figur, die den leidenden Jesus an der Geißelsäule darstellt, Tränen. Dieses Tränenwunder war der Ausgang für die Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland auf der Wies im Ortsteil Wies bei Steingaden. Von 1745 bis 1754 wurde von Dominikus Zimmermann dafür ein einzigartiges Gotteshaus geschaffen. Die Entfernung dorthin beträgt 19 km.
Wir fahren jedoch weiter auf der B 16 Richtung Marktoberdorf. Nach 16,6 km erreichen wir das Örtchen Steinbach, das wir durchqueren und auf der B 16 weiter Richtung Marktoberdorf. Bei Kilometer 21 fahren wir an Stötten vorbei. Das Dorf Stötten ist bekannt für seinen Auerberg, der einen herrlichen Aussichtspunkt über das gesamte Allgäuer Voralpenland bietet. Nach 26,2 km erreichen wir den Kreisverkehr, den wir an der ersten Ausfahrt rechts Richtung Marktoberdorf verlassen und fahren weiter auf der B 16. Nach 28,5 km erreichen wir das Stadtzentrum von Marktoberdorf. Marktoberdorf liegt im Ostallgäu und somit in einer der schönsten Regionen Deutschlands. Ein ehemals fürstbischofliches Schloss zeugt von der Vergangenheit der Stadt als Sommer- bzw. Jagdresidenz. Die Stadt hat über 18.000 Einwohner und liegt 758 Meter über der Meereshöhe. Wir biegen hier an der Ampel rechts ab und bleiben weiter auf der B 16 und fahren Richtung Kaufbeuren.
Nach 31,5 km biegen wir nicht nach rechts nach Kaufbeuren ab, sondern bleiben auf der B 16 und fahren geradeaus weiter in Richtung Kaufbeuren über Biesenhofen. In Biesenhofen überqueren wir die Wertach und fahren durch den Ort durch. Dabei lassen wir am Ortsausgang auf der rechten Seite den Produktionsbetrieb der Firma Nestle rechts liegen. Dort wird die bekannte Milchmarke „Bärenmarke“ produziert. Am Ortsausgang von Biesenhofen am Kreisverkehr fahren wir weiter Richtung Kaufbeuren. Nach 38,3 km erreichen wir die Ortseinfahrt von Kaufbeuren. Die erste urkundliche Erwähnung Kaufbeurens war im Jahr 1126. Ende des 12. Jahrhunderts kam die Stadt unter die Herrschaft der Staufer. Von 1286 bis 1803 war Kaufbeuren eine freie Reichsstadt. 1377 wurde die Stadt von Herzog Friedrich von Teck und 1388 von den bayerischen Herzögen vergebens belagert. 1802 kam sie an Bayern. Kaufbeuren stieg in den Jahren nach dem Krieg mit seinen heute 44.0000 Einwohner zur drittgrößten Stadt Schwabens an. Besonders sehenswert ist die historische Altstadt und die vielen Cafés und Gastwirtschaften, die zur Einkehr einladen.
Wir durchqueren die Stadt und fahren weiter auf der B 16 Richtung Günzburg und Bad Wörishofen. An der großen Kreuzung im Stadtzentrum fahren wir weiter Richtung Mindelheim, Obergünzburg und Bad Wörishofen auf der B 16, d.h. wir biegen links ab an der großen Kreuzung am Graben. Wir bleiben auf der B 16 und biegen nach 41,1 km nach rechts Richtung Bad Wörishofen ab. Nach 43 km verlassen wir Kaufbeuren und am nächsten Kreisverkehr, den wir an der zweiten Ausfahrt verlassen, fahren wir weiter Richtung Bad Wörishofen. Nach 45 km erreichen wir einen weiteren Kreisverkehr, den wir an der zweiten Ausfahrt verlassen. Fahren wir an der dritten Ausfahrt heraus, so können wir das berühmte Kloster Irsee mit seiner Klosterbrauerei, seiner Klosterkirche und seinen sonstigen Einrichtungen besuchen, das wir in wenigen Kilometern erreichen würden. Eine gute Möglichkeit, hier eine Rast einzulegen. Nach 47,8 km verlassen wir die B 16 und halten uns weiter Richtung Bad Wörishofen (Staatsstraße ST 2015). Nach 50,5 km umfahren wir den Ortsteil Schlingen, heute ein Stadtteil von Bad Wörishofen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 14.07.897. Nach 55,2 km verlassen wir die Staatsstraße und biegen nach Bad Wörishofen Kurstadt Süd ab. Wir halten uns Richtung Stadtmitte, Am Kreisverkehr, nach 55,8 km, verlassen wir diesen an der dritten Ausfahrt Richtung Stadtmitte und fahren zum Zentrum. Den nächsten Kreisverkehr verlassen wir in der ersten Ausfahrt nach rechts und halten uns Richtung Bahnhof und Kurhaus. Wir lassen den Bahnhof rechts liegen und fahren weiter Richtung Stadtmitte, halblinks zum Kurhaus. Dieses Etappenziel haben wir nach 56,6 km erreicht. Dort haben wir am Kurhaus direkt die Möglichkeit zum Parken, um das berühmte Kneippheilbad zu besichtigen. Nach einer schönen Pause in Bad Wörishofen oder auch einer Übernachtung fahren wir vom Kurhaus, im Zentrum der Stadt Bad Wörishofen Richtung Süden entlang der Hauptstraße. Vorbei an der Stadtpfarrkirche St. Justina und dem Dominikanerinnenkloster, die einst für 42 Jahren die Wirkungsstätte Sebastian Kneipps waren. Nach 56,9km biegen wir rechts in die Bürgermeister-Stöckle-Straße ein, lassen den Brauerei-Gasthof Löwenbräu in der Mitte liegen, halten uns halbrechts und fahren die Alfred-Baumgarten-Straße Richtung Mindelheim.
Bevor wir Bad Wörishofen verlassen, fahren wir vorbei an dem wunderschönen Kurpark. Nach 60 km biegen wir im Ortsteil von Bad Wörishofen, in Dorschhausen, nach links Richtung Altensteig ab. In Dorschhausen wäre ein Besuch in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung zu empfehlen.
Nach 62 km erreichen wir die Ortschaft Altensteig, ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radler aus Bad Wörishofen. Auf der Fahrt Richtung Dirlewang sehen wir rechts die Stadt Mindelheim mit der Frundsbergburg. Ein Besuch lohnt sich allemal mit dem historischen Stadtkern und der langen Geschichte dieser Stadt, die heute Sitz des Landratsamtes und des Landesrates des Landkreises Unterallgäu ist.
Nach 64,6 km erreichen wir den Ortseingang von Dirlewang und biegen unmittelbar nach links in Richtung Oberegg ab. Am Ortsausgang von Dirlewang bietet sich ein wunderschöner Blick ins liebliche Mindeltal mit seinen saftigen Wiesen und satt grünen Wäldern. Schon von weitem öffnet sich der Blick zu dem Dorf Unteregg, wo sich eine Rast zur Besichtigung der Dorfkirche als lohnend erweist. In der Ortsmitte biegen wir links ab und fahren nach Oberegg. Auf der sogenannten Mindeltalstraße, auf der wir uns jetzt befinden, hat man einen herrlichen Ausblick auf die Allgäuer Alpen, die sich vor uns ausbreiten. In der Mitte des Dorfes Oberegg biegen wir nach rechts in Richtung Markt Rettenbach und Ottobeuren ab.
Nach 74,6 km erreichen wir das Örtchen Buchenbrunn. In Buchenbrunn lohnt sich ein Abstecher nach rechts zur historischen Mühle Katsbrui. Dort wurde einst der Märchenfilm „Der gestiefelte Kater“ gedreht. Heute ist es ein herrliches Ausflugslokal mit guter schwäbischer Küche. Nach 77,1 km erreichen wir die Ortschaft Markt Rettenbach. Diese durchqueren wir auf dem Weg nach Ottobeuren. Am Ende der Ortschaft Markt Rettenbach findet sich die Wallfahrtskirche Maria Schnee (Ortsteil Kappele) mit einem daneben liegenden Gasthof, der gut bürgerliche schwäbische Küche anbietet. Eine Einkehr nach Besichtigung der Wallfahrtskirche lohnt sich allemal.
Nach 83,6 km erreichen wir die Ortschaft Guggenberg. Am Ortsausgang von {fettende}Guggenberg{fettende} hat man einen wunderschönen Anblick auf Ottobeuren und die Basilika mit dem mächtigen Benediktinerkloster, einem der schönsten Barockbauten im süddeutschen Raum, das auf jeden Fall einen Pflichtbesuch erfordert. Das Kloster von Ottobeuren wird heute von 27 Mönchen bewohnt und betreut. Nach 85,2 km biegen wir links nach Ottobeuren ab und fahren in Richtung Ortsmitte.
An dieser Abzweigung befindet sich auch der Weg nach Stephansried in unmittelbarer Nähe, wo Sebastian Kneipp am 17. Mai 1821 geboren wurde. An dessen Elternhaus, das später abbrannte, steht heute ein Obelisk, der an Kneipp erinnert. Das Grundstück, im Eigentum der Stadt Bad Wörishofen, wird von dieser in dankbarer Erinnerung gepflegt und ist regelmäßiger Treffpunkt für Ausflüge.
In der Mitte des Marktes Ottobeuren biegen wir rechts ab und fahren direkt auf das Kloster zu. Den Klosterberg fahren wir hinauf, um dann nach links in Richtung Wolfertschwenden abzubiegen. Wir durchqueren die Ortschaft Karlins und haben wiederum einen herrlichen Blick auf die Allgäuer Alpen. Eine Reihe von großen landwirtschaftlichen Gehöften säumen den Wegrand. Durch eine enge Serpentinenstraße erreichen wir nach 94,1 km die Ortseinfahrt Wolfertschwenden. Wir biegen rechts nach Bad Grönenbach ab, um gleich danach wieder links abzubiegen. Im Ortsteil Tal überqueren wir die Eisenbahn Memmingen-Kempten und fahren unter der Autobahn der A 7 durch und sehen vor uns schon das Hohe Schloß von Bad Grönenbach.
Nach 97,7 km erreichen wir den Ortseingang von Bad Grönenbach. Vor uns liegen die Bad Grönenbacher Stiftskirche und das Hohe Schloss, die den Besucher schon von weitem grüßen. Sie sind Zeugen einer bewegten Geschichte und bis heute bedeutsame Orte der Kultur geblieben. Auch der 21-jährige Sebastian Kneipp dürfte diesen Anblick genossen haben, als er sich zu Fuß dem Allgäuer Marktflecken näherte, um nach vielen vergeblichen Versuchen hier endlich Gehör für seinen Wunsch nach Lateinunterricht zu finden.
Bad Grönenbach ist ein lohnendes Ziel. Kurzweil für einen vergnüglichen Tagesausflug ist ebenso garantiert wie Ruhe, Erholung und Regeneration für den Gast, dem seine Gesundheit am Herzen liegt. Die wunderschöne Voralpenlandschaft und das Panorama der Alpen laden zu Ausflügen ein. Die Reize des Ortes und der Umgebung sowie das gehaltvolle Angebot in medizinischer, gastronomischer und kultureller Hinsicht bilden eine Verbindung, deren Charme man gerne erliegt.
In der Ortsmitte biegen wir ab in Richtung Ziegelberg, Herbisried und Legau und kommen zur verkehrsberuhigten Zone, in der sich das Zentrum mit Rathaus sowie das Haus des Gastes befinden. Wir biegen rechts ab Richtung Legau, das 10 km entfernt liegt.
Am Ortsrand eröffnet sich noch einmal ein schöner Blick auf das Hohe Schloß von Bad Grönenbach.
Die Straße schlängelt sich durch ein sehr waldreiches Gebiet, das überwiegend mit Fichtenbeständen besetzt ist. Nach 100,7 km erreichen wir den Ortsteil Rothenstein. Nach 103,3 km überqueren wir den Fluss, die Iller.
Nach 104,6 km biegen wir rechts ab Richtung Legau. Nach 108 km erreichen wir den Ortseingang von Legau. In der Ortsmitte steht die mächtige Dorfkirche auf einem sehr schön gestalteten Marktplatz. Wir biegen rechts ab nach Lautrach. Nach wenigen Metern von Ortsmitte entfernt biegt seine Seitenstraße nach Maria Steinbach ab. Der 4 km entfernten Wallfahrtskirche sollte man unbedingt einen Besuch abstatten, eine herrlich ausgestaltete Barockkirche mit einem angegliederten Kloster, das noch heute von 2 Mönchen betreut wird.
Nach 113,1 km erreichen wir den Ortseingang von Lautrach, wo sich in der Mitte der Ortschaft die Abzweigung zum bekannten Bauernhofmuseum in Illerbeuren befindet. Nur wenige Meter von diesem Abzweig entfernt, kurz nach der Überquerung der Iller, liegt der Parkplatz zum Eingang zum Museum. Wenn man die Straße zum Bauernhofmuseum weiterfährt, erreicht man das Schloß Kronburg, das heute Zentrum für eine Vielzahl von Managerseminaren ist. Auch ein jährlicher, besonders schöner Weihnachtsmarkt wird auf Schloß Kronburg veranstaltet. Am rechten Wegesrand begleitet uns die Iller.
Nach 117 km biegen wir rechts in Richtung Tannheim ab, um nach 118,2 km direkt rechts nach Tannheim abzuzweigen. Am darauf folgenden Kreisverkehr verlassen wir an der dritten Ausfahrt den Kreisverkehr in Richtung Bad Wurzach, das 18 km entfernt liegt.
Nach 119,2 km erreichen wir die Ortschaft Aitrach, die wir durchqueren. In der Ortsmitte biegen wir links nach Bad Wurzach ab, überqueren die Eisenbahnstrecke Memmingen Richtung Lindau und fahren die schmale Straße weiter, die sich nach oben schlängelt. Mischwälder und Fichtenbestände säumen den Wegrand. Mitten im Ortsteil Treherz steht eine für diesen Ortsteil doch mächtige Kirche mit zwei Zwiebeltürmen. Ein hübscher Name eines Weilers, den wir durchfahren, heißt Frauenlob. Wo der wohl herkommt? Ein schöner Anblick eröffnet sich nach der Durchfahrt dieses Weilers auf die hügelige Landschaft.
Nach 131,3 km steht ein Wegweiser nach Rot an der Rot. Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Verena und Mariä Himmelfahrt mit ihrem prächtig geschnitzten Chorgestühl, das von Andreas Etschmann geschaffen wurde. Ein 12 km entfernter, sehr empfehlenswerter Abstecher, der sich auf jeden Fall lohnt.
Weiter fährt man durch den Wurzacher Stadtwald. Nach 2,5 km gelangen wir auf eine Anhöhe, wo wir auf der rechten Seite einen wunderschönen Blick über das europadiplomierte „Wurzacher Ried“ mit seinem größten zusammenhängenden Hochmoor Mitteleuropas haben. Direkt vor uns liegt Bad Wurzach zu Füßen. Bei Fön hat man von hier einen herrlichen Blick auf die Alpenkette. Ebenfalls kann man Gottesberg mit der Wallfahrtskapelle „zum heiligen Kreuz“ erkennen.
Nach 135,1 km erreichen wir Bad Wurzach. Gleich nach dem Wegweiser am Ortseingang biegen wir links in die Innenstadt nach Bad Wurzach ein. Schon nach wenigen 100 m liegt der historische Ortskern des ältesten Moorheilbades im Allgäu vor uns. Nach wenigen Metern erblicken wir rechts die klassizistische Stadtkirche St. Verena mit dem beachtenswerten großen Deckengemälde. An der Kreuzung ist bereits die Gesundheits- und Wellnessoase VITALIUM ausgeschildert. Unter dem Motto „entspannen und träumen“ können Sie Thermal, Sauna und Wellness vom Feinsten genießen
Direkt am Fuße der Stadtkirche liegt das Kloster Maria Rosengarten mit der schönsten Hauskapelle (Rokoko) der Welt.
Nach ca. 300 m erblicken Sie in der Stadtmitte das herrschaftliche Wurzacher Schloss mit einem der schönsten Barocktreppenhäuser Süddeutschlands. Beim Verlassen der verkehrsberuhigten Innenstadt zieren zwei Torpfeiler mit Statuen von Maria und Josef das Stadtbild.
Nach 137,6 km verlassen wir Bad Wurzach und fahren auf der Umgehungsstraße weiter Richtung Bad Waldsee. An der nächsten Kreuzung rechts lohnt sich ein Abstecher ins Naturschutzgebiet Wurzacher Ried, Torflehrpfad und Torfmuseum. Auf der linken Seite sehen wir das Leprosenhaus. Es diente im 13 Jahrhundert als „Siechenhaus“. Nach 141,9 km verlassen wir die Hauptstraße und biegen rechts Richtung Bad Waldsee.
Nach 143,2 km erreichen wir die Ortschaft Haidgau. Auf der Anhöhe haben wir einen weitern Blick hinein nach Oberschwaben.
Nach 146,3 km erreichen wir die Ortschaft Haisterkirch. An der Kirche vorbei folgen wir immer der Vorfahrtsstrasse. Nach 3 km erreichen wir Bad Waldsee. Am Stadteingang grüßen uns bereits die mächtigen Türme der Stadtpfarrkirche St. Peter. Wir fahren geradeaus stadteinwärts in Richtung des eindrucksvollen Wurzacher Tor. Wir bleiben auf der Vorfahrtsstrasse, die vor dem Wurzacher Tor nach links abknickt und umfahren so den historischen Stadtkern. So gelangen wir an eine Kreuzung, die wir geradeaus in Richtung Steinach und Reute überqueren. Bevor wir uns wieder vom Zentrum entfernen, darf ein kleiner Rundgang durch die sehenswerte Altstadt nicht fehlen.
Bad Waldsee: Moorheilbad, Kneippkurort und Thermalbad in Oberschwaben.
Eingebettet zwischen zwei Seen, dem Stadtsee und dem Schlosssee liegt die historische Altstadt. Sie begeistert mit gut erhaltenen, wunderschön restaurierten Gebäuden und Plätzen aus der Zeit des Mittelalter und des Barock. Besonders sehenswert sind das spätgotische Rathaus, die Barockkirche St. Peter und das fürstliche Wasserschloss. Gleichzeitig erfreut sich der Besucher am idyllisch gelegenen Stadtsee. Auch hier spielt sich das Leben ab. Baden, Tretboot fahren, flanieren, Kaffee trinken und den Sonnenuntergang genießen. Nicht weit entfernt befindet sich das Kurgebiet mit dem Gesundheitszentrum Waldsee-Therme. Das mineralstoffreiche Thermalwasser stammt aus der tiefsten Thermalquelle Oberschwabens und kommt mit fast 65 Grad an die Erdoberfläche.
Nach überqueren der Kreuzung fahren wir in Bad Waldsee-Steinach am Schlosspark entlang. Nach 152,3 km verlassen wir das Ortsschild Bad Waldsee in Richtung Reute, einem Stadtteil von Bad Waldsee. Nach 3 km erreichen wir Reute. Unübersehbar schon von Weitem sehen wir das mächtige Franziskanerinnenkloster, gleich auf der rechten Seite nach dem Ortseingang von Reute. Direkt beim Kloster der Gasthof Sonne mit gut-bürgerlicher Gastronomie, ebenso wie der empfehlenswerte Gasthof Stern in der Dorfmitte. An der Kreuzung biegen wir rechts ab in Richtung Aulendorf. Immer gerade aus auf der gut ausgebauten Landesstrasse erreichen wir nach exakt 162,6 km Aulendorf.
Von weither sichtbar sind bereits die Staffelgiebel des Aulendorfer Schlosses im Zentrum des Städtchens. Wir fahren über die Eisenbahnbrücke in Richtung Stadtmitte die Allewindenstraße hoch. An der Abbiegung in Richtung Bad Saulgau fahren wir rechts in die Hauptstraße. Im Ort das mächtige Schloß mit Schlossmuseum und Pfarrkirche St. Martin. Nach 20 m an der Kreuzung unterhalb der Kirche verlassen wir die Hauptstraße links in die Schussenrieder Straße. Linkerhand sehen wir das Thermal- und Freizeitbad Schwaben-Therme und die Fachklinik Parksanatorium.
Nach 164,7 km verlassen wir Aulendorf und erreichen nach 166,1 km die Ortseinfahrt von Otterswang. Jetzt sind wir im Landkreis Biberach. Der mächtige Kirchturm der Barockkirche St. Oswald winkt uns entgegen.
Nach 168,9 km erreichen wir den Ortseingang der Stadt Bad Schussenried.
In Richtung Ortsmitte kommen wir auf die Querstraße und biegen links nach Bad Buchau ab. Einen kleinen Abstecher lohnt der Bibliothekssaal im Neuen Kloster, aber auch die barockisierte Pfarrkirche mit dem berühmten Chorgestühl von Gg.A. Machein und dem Klostermuseum.
Die „schönste Dorfkirche der Welt“ – die barocke Wallfahrtskirche Peter und Paul - und direkt daneben das Steinhauer Wallfahrtsmuseum im Stadtteil Steinhausen ist immer einen Besuch wert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schussenrieder Bierkrugmuseum, das Oberschwäbische Museumsdorf im Ortsteil Kürnbach, die Erlebnismühle Ailinger mit seinem Mühlenmuseum und das Kutschenmuseum im Gewölbekeller des ehemaligen Oberen Bräuhauses.
Nach 172,7 verlassen wir Bad Schussenried und fahren geradeaus Richtung Bad Buchau und biegen nicht ab nach links Richtung Bad Saulgau. Nach 177,2 km biegen wir rechts nach Bad Buchau am Federsee ab. Nach 178 km erreichen wir das Ortseingangsschild der Stadt Bad Buchau. Wir durchfahren Bad Buchau.
Beschaulichkeit liegt im Wesen des geschichtsträchtigen Städtchens am Federsee. Hier fühlen sich die Menschen wohl, egal, ob sie hier zuhause oder als Touristen unterwegs sind. Viele kommen aber auch, um in Bad Buchau gesund zu werden.
Zentrum ist der malerische Marktplatz mit Kneipen und Straßencafés. Nur ein paar Schritte weiter liegt das Schloß, ehemaliges freiweltliches Damenstift, heute psychosomatische Klinik. Die prächtige klassizistische Stiftskirche zeugt von einer Epoche, als das kleine Buchau mit der reichen und einflussreichen Stiftsäbtissin und dem stets armen Bürgermeister im Reichstag gleich zweimal vertreten war. Auf 600 Jahre alte jüdische Geschichte trifft man in der Judengasse, dem einstigen Ghetto, in dem ein Brunnen an die ehemaligen Mitbürger erinnert. Noch mehr an diese Zeit erinnert wird man beim Gang über den jüdischen Friedhof, wo die Grabinschriften auf die Buchauer Wurzeln der Familie Einstein deuten.
Nur wenige Minuten vom Stadtkern entfernt ist das Kurzentrum, die Adelindis Therme und die Federseeklinik. Die Kureinrichtungen und der Kurpark sind immer wieder Ziel sonntäglicher Familienausflüge an den Federsee.
Unbedingt dazu gehört ein Besuch des Federseemuseums mit seinem Steinzeitdorf und zahlreichen Aktionen wie Einbaumfahren, Stockbrot backen, Feuer schlagen etc. Hier finden ständig wechselnde Ausstellungen statt.
Der Federsee mit seiner einzigartigen Landschaft und dem Moorurwald ist Europavogelreservat. Federseearchälologie und -natur lassen sich auf einer Wanderung oder Fahrradtour über den archäologischen Lehrpfad mit seinen Informationsstationen erschließen.
Unweit des Kurparks erreicht man den, vor allem bei Kindern beliebten, Wackelwald. Ein Erlebnispfad, auf dem man tatsächlich die Bäume wackeln lassen kann!
Wir durchqueren Kappel. Nach 180,4 km verlassen wir Bad Buchau. Nach 180,7 km biegen wir rechts in Richtung Riedlingen ab. Am Wegrand grüßt uns gleich eine Kapelle.
Nach 182 km biegen wir links nach Bad Saulgau ab. Nach 183,3 km erreichen wir das Ortseingangsschild von Dürnau. Wir durchqueren den Ort, der noch mit vielen Fachwerkhäusern bestückt und sehr landwirtschaftlich geprägt ist. In der Ortsmitte biegen wir nach links Richtung Bad Saulgau ab. Wir begegnen, nachdem wir Dürnau verlassen haben, einem einsamen Wegkreuz am Straßenrand.
Nach 185,6 km erreichen wir den Ortseingang von Braunenweiler. Schon von weitem öffnet sich uns der Blick auf die Stadt Bad Saulgau. Nach 190,2 km biegen wir rechts nach Bad Saulgau ab. Nach 190,5 km erreichen wir die Ortseinfahrt von Bad Saulgau.
Bei einem Bummel durch die historische Altstadt von Bad Saulgau gibt es viel zu entdecken. Der Marktplatz ist umsäumt von liebevoll restauriertem Fachwerk und die Fußgängerzone lädt zum Schauen und Genießen ein. Vielleicht reicht die Zeit für einen Besuch des Stadtmuseum. Hier können Besucher die wechselreiche Geschichte der Stadt und die lange Tradition des Bierbrauens erleben. Das Stadtmuseum befindet sich in der Schmalgasse in unmittelbarer Nähe zum Markplatz und ist samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Im Anschluss an die Erkundungstour bietet sich erholsames Entspannen in der Sonnenhof-Therme mit schwefelhaltigem Thermalwasser an. Die Sonnenhof-Therme befindet sich im Kurgebiet auf einem sanften Hügel am Rande der Stadt.
Auf dem weiteren Weg nach Überlingen sehen wir auf der Straße nach Bolstern auf der rechten Seite das Kloster Siessen. Hier sollten wir auf jeden Fall einen Besuch einplanen.
Das Kloster Siessen ist bekannt für den Hummelsaal mit Werken der Sr. Maria Innocentia Hummel OSF, deren Bilder die Vorlagen zu den weltberühmten Hummelfiguren sind. Absolut sehenswert ist auch der Franziskusgarten beim Kloster.
Nach dem Aufenthalt im Kloster Siessen setzen wir unsere Fahrt fort und durchfahren die Ortschaften Bolstern und Tafertsweiler. Nach 210,6 km erreichen wir den Ortseingang von Ostrach. Wir bleiben auf der Vorfahrtsstraße und folgen der Ausschilderung Richtung Überlingen. Nach 212,6 km befinden wir uns in der Ortschaft Spöck.
Kurz nach dem Ortsende von Spöck geht es links zu der Freilichtanlage Grenzsteinmuseum. Für geschichtlich Interessierte ist ein Besuch empfehlenswert.
Nach 218,6 km erreichen wir Denkingen. Hier biegen wir links ab und folgen wieder der Ausschilderung Richtung Überlingen. 500 m nach dem Ortsende von Denkingen biegen wir rechts ab Richtung Überlingen am Bodensee.
Nach 224,6 km erreichen wir den Ortseingang von Heiligenberg und befinden uns 725 m über dem Meeresspiegel. Bei klarem Wetter bietet sich hier vor allem vom Plateau des gut erhaltenen Renaissance-Schlosses des Fürstenhauses Donaueschingen ein grandioser Blick bis zu den Alpen. Bei schönem Wetter sind 262 km Bergkette zu sehen. Eine Schlossführung ist lohnenswert.
Nun geht es steil bergab und wir erreichen nach 227,6 km die Gemeinde Altheim. Hier sehen wir bereits die ersten Obstplantagen, die sich rechts und links an der Straße befinden.
Wir halten uns weiterhin an die Ausschilderung Richtung Überlingen und kommen an einem herrlichen Mischwald vorbei, der zu einem Spaziergang einlädt.
Nach 232,1 km erreichen wir bereits das Gewerbegebiet von Überlingen.
Über die Lippertsreuter Straße (mehrere Kreisverkehre, rechter Hand zunächst eine Aral- dann eine Agip-Tankstelle) erreichen wir, immer stadteinwärts fahrend, die Hochbild- und dann die Wiestorstraße. An deren Ende links abbiegen. Unmittelbar nach dem Abbiegen Durchfahrt durch das Franziskanertor in die Franziskanerstraße. Am unteren Ende dieser Straße (ca. 150 m) rechts abbiegen in die Christophstraße. Dieser ca. 300 m folgen, dann auf Höhe der Kurapotheke (in Fahrtrichtung voraus ist ein lilafarbenes Gebäude, das Bad-Hotel zu sehen – nicht in diese Richtung weiterfahren!) links abbiegen. Nach weiteren 50m rechts auf den so genannten Felderhaus-Parkplatz.
Den Münsterplatz mit dem spätgotischen St. Nikolaus Münster, Wahrzeichen der Stadt am Bodensee, erreichen wir nach 233,3 km. Das „rettende“ Seeufer mit der Tourist-Information erreichen wir nach ca. 234,6 km, wenn wir keinen Stau oder längeren Aufenthalt auf der schwäbischen Bäderstraße hatten.
Gerade die richtige Zeit für eine Einkehr in ein gutes badisches Restaurant, um frischen Bodenseefisch mit dem typischen badischen „Seewein“, einem Viertel Überlinger Müller-Thurgau aus dem Weinanbaugebiet Bodensee zu genießen. Jetzt können die Ferien beginnen, an der „Riviera des Bodensees“ wie Überlingen von Reisejournalisten seit Jahrzehnten genannt wird.
Herzlich willkommen!
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