Kneipp

- ganzheitlich für Ihre Gesundheit

Kneipp-Urlaub

aktiv, entspannend, genussvoll

Sich richtig gutfühlen – die Kneipp-Kur wirkt

Dass Kneipp weit mehr ist als nur Wasser­treten wird einem in den vier Kneippheilbädern entlang der Schwäbischen Bäderstraße schnell klar. Der ganzheitliche Ansatz des „Wasserdoktors” steht im Einklang mit der heutigen Naturheilkunde.

Bei einer Kneipp-Kur beginnt der Tag mit einem warmen Heusack, der von flinken Händen unter die Bettdecke des Gastes geschoben wird. Schön ist das. Der erfrischende Wasserguss danach nicht unbedingt, dafür macht der kalte Guss unheimlich wach. Sanfte Armbäder am Nachmittag ersetzen Kaffee und Kuchen und der Abend klingt mit belebendem Wasser­treten aus. Kneipps Lehre ist eine Philosophie der Ausgewogenheit. Eine Kneipp-Kur wechselt zwischen Belastung und Entlastung von Körper und Geist. Die ganzheitliche Gesundheitslehre des Pfarrers Sebastian Kneipp ist heute so aktuell wie damals.

Kneipp am eigenen Leib

Kneipp soll seine eigene Tuberkulose mit kurzen Bädern in der eiskalten Donau und anschließendem Schwitzen im Bett seiner Kloster­schule geheilt haben. 28 Jahre war der Sohn des Schwäbischen Allgäus damals alt, und er hatte zu hart um sein Ziel, Geistlicher zu werden, gekämpft, um jetzt schon aufgeben zu können. Mit schwerer Arbeit hatte er es vom elterlichen Webstuhl in Stephansried bis an die Universität nach München geschafft. Seinem Schlüsselerlebnis in der Donau ging eine grundlegende Auseinandersetzung mit der Heilkraft des Wassers voraus. In seinen darauf folgenden, bis heute gültigen naturheilkundlichen Studien und Schriften machte Pfarrer Kneipp fünf Säulen der Gesundheit aus, die er in einem ausgewogenen Zusammenspiel sehen wollte. Seine Philosophie kann als Grundlage der ganzheitlichen Therapie angesehen werden.

Überlingen

Kneipp Wassertreten in der Bodensee-Therme

Überlingen führt seit 1955 das Prädikat „Kneippheilbad”. Bis heute werden spezielle Kneippkuren angeboten und die Bodensee-Therme verfügt selbst­verständlich über ein Kneippbecken.
www.bodensee-therme.de

Bad Waldsee

Kneipp - Aktivweg Bad Waldsee

Im Moorheilbad und Kneippkurort Bad Waldsee wurde ein schöner Kneipp-Kräutergarten ­angelegt. In der Waldsee-Therme ­stehen Tretbecken bereit und rund um den Stadtsee verläuft der Stadtsee-Aktivweg, der die Kneippschen Elemente aufgreift.
www.waldsee-therme.de

Bad Grönenbach

Kneipp in Bad Grönebach

Als junger Knecht lebte Sebastian Kneipp in Grönenbach. Der Ortspfarrer und Botaniker Köberlin brachte ihm sein Wissen über die Heilkraft der Pflanzen nahe. Seit über 60 Jahren wird hier die Kneipp-Kur praktiziert.
www.bad-groenenbach.de

Bad Wörishofen

Kneipp in Bad Wörishofen

Kneipp war hier Hausgeistlicher und Beichtvater der Dominika­nerinnen. Im Kloster Wörishofen ist das Kneipp-Museum zu besichtigen. Kneipp begründete, alleine durch sein heilkräftiges Wirken, den Kurbetrieb in Wörishofen.
www.bad-woerishofen.de

Pauschalangebote

Kneipp-Vital

Überlingen

7 Tage
ab 928,- Euro p. P. im DZ
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Kennenlern-Tage

Bad Waldsee

3 Tage
ab 329,- Euro p. P. im DZ
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Kneipp-Angebote

Bad Grönenbach

z.B. 3 Tage
ab 399,- Euro p. P. im DZ
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Schnupper-Gesundheitswoche

Bad Wörishofen

7 Tage
ab 370- Euro p. P. im DZ
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Tipp: Kneipp für daheim gegen lästige Erkältungskrankheiten

Viele Anwendungen nach Kneipp lassen sich gut zu Hause durchführen. Damit diese ihre volle Wirkung entfalten, sollten ein paar Grundregeln beachtet werden. „Kaltes Wasser“ ist bei einer Temperatur von acht bis zwölf Grad Celsius ideal. „Warmwasser“ sollte zwischen 34 und 38 Grad aufweisen, die Raumtemperatur bei etwa 20 Grad liegen. Im Anschluss an eine kalte Anwendung ist es wichtig, den Körper zu wärmen, zum Beispiel durch Bewegung. Generell sollten nur Körperteile entkleidet werden, die auch in den Genuss einer Kneippbehandlung kommen. Kneippen direkt vor bzw. nach dem Essen ist tabu, das Gleiche gilt für kalte Güsse vor dem Schlafengehen.

Als wirkungsvolle Prophylaxe gegen lästige Erkältungskrankheiten haben sich Wechselbäder bewährt. Dazu je einen Eimer mit kaltem und einen mit warmen Wasser füllen, das etwa bis zur Hälfte der Waden reichen sollte. Zunächst werden die Füße für etwa fünf bis zehn Minuten ins warme Wasser gestellt, anschließend kommen sie für maximal 30 Sekunden ins kalte Wasser. Die Prozedur umfasst drei Durchläufe, in deren Anschluss die Füße nicht abgetrocknet, sondern durch Bewegung gewärmt werden.

Bei Kopfweh, Pochen in den Zähnen oder Migräne sorgt ein kalter Guss für Linderung. Dazu werden ein Schlauch ohne Duschkopf und ein Handtuch, das um den Hals gelegt wird, benötigt. Nun über die Badewanne gebeugt einen kalten Wasserstrahl mit etwa zehn Zentimetern Abstand an die Schläfe bringen. Der Weg des Wassers führt über die Stirn bis zur anderen Schläfe. Nach zwei oder drei kreisenden Runden wird der Strahl vom Nasenflügel bis zum Wangenknochen geführt. Anschließend kommt die andere Seite an die Reihe.